Biografische Eckdaten: 

Geboren                1960 

 

1991       

BA   Bühnentanz und Tanzpädagogik,  (Hochschule der Künste Arnhem und Amsterdam )  

 

92 - 99     

Lebt und arbeitet  in Israel, Heirat, 1 Tochter,

Solo- und Gruppenproduktionen im In- und Ausland.
Lehraufträge an  Hochschulen für Tanz in Deutschland, Holland, Israel, Hebrew University, Rubin Academy,  für 3 Jahre  bei Professor Amoz Hetz

 

2000  

Rückkehr nach Deutschland,  Wangen im Allgäu,  Auseinandersetzung mit  Joseph Beuys und dem      erweiterten Kunstbegriff,  Achberger Seminare zu Joseph Beuys, Film über Christoph Schlingensief     und Johannes Stüttgen zu Chaos und Form, erschienen im FIU- Verlag als Multiple „ Zum Kapital“.Beschäftigung mit Gemeinwohlökonomie im Achberger Kreis

2000- 2011

freiberufliche Tanz- und Performanceprojekte, Unterricht an Schulen und Volkshochschulen

 Schamanische Ausbildung (Foundation for Shamanic Studies ,TAOB, regelmässige schamanische Gruppen, und Seminare

 Aikido und Tango, Fortbildungen in Gaga Technik, Israel, intensive Berührung mit:  Quantenheilung ,the work Byron Katie,

                     

2012 - 13     

Studium an der anthroposophischen Hochschule Stuttgart für Waldorfpädagogik,Klassenlehrer mit Fachlehrer Englisch 

2013  

MA  Waldorfpädagogik, Hochschule Stuttgart, Klassenlehrer mit Fach Englisch Klasse 1-11        

                                                      
2013 -2019  

Lehrer an Waldorfschulen, Förderschulen, Lerncoach für LRS Kinder, Englisch Unterricht, Fortbildung in Arbeit und Praxis in buddhistischen Zentren seit 2018 erneut selbstständig mit taradance und offline-meditation

Mein Weg in der Meditation

 

Nach einer Hüftoperation begann ich  2017 mit 57 Jahren wieder zu tanzen.

Meine langjährige Ausbildung und Praxis in Modernem Tanz mit einem Schwerpunkt auf somatischer Arbeit, Performance, Improvisation und Contactimprovisation führten mich in  verschiedene Teile der Welt.

Ich studierte Tanz in Berlin und Amsterdam, war als Tänzerin in New York,  und habe viele Jahre in Israel gelebt, dort  an der Hebrew Univercity Tanz unterrichtet, bis ich 2002 wieder in nach Deutschland zurückgekehrt bin.

Dem Dalai Lama bin ich schon 1987 in Amsterdam während meines Tanzstudiums begegnet. Diese Begegnung hatte den starken Wunsch in mir ausgelöst diese uralte tibetischen Tradition kennenzulernen. Die damals noch Multiculti- alternativ Stadt  Amsterdam bot viele Gelegenheiten alle möglichen spirituellen Traditionen kennenzulernen.Verschiedene Lehrer Lehrer des Zen, Yoga, und des neuen Bewusstseins rund um Glücksforschung und Achtsamkeit und haben mich seit jeher in meiner Sinnsuche begleitet.

1996 bin ich Schülerin des Vajrayana Buddhismus, also einer der 4 Schulen des tibetischen Buddhismus, geworden. Mein Wurzellehrer ist Kyabje Chime Rinproche

Gleichzeitig war ich auch Tänzerin, Mutter, Ehefrau und Pädagogin, und die stille Meditationspraxis stand viele Jahre nicht im Vordergrund.

 

Jedoch habe ich in allen kritischen Phasen meines Lebens durch die Meditation und meine Lehrer erfahren, wie Achtsamkeitstraining ganz praktisch im Leben hilft und dass es sogar eine erstaunlich große und sofortige Wirkung zeigt.  Das hat mir geholfen unerschütterliches Vertrauen zu entwickeln  und immer wieder Mut zu fassen und für meine eigenen Dinge einzustehen. Meine Eigenart zu respektieren und das Leben einströmen zu lassen und in mir wirken zu lassen, ohne es im vornherein durch meine Emotionen, Überzeugungen und Muster einzuschränken, bleibt eine tägliche Aufgabe und Übung in Achtsamkeit.

Für mich ist die Meditation ein Anker, etwas sehr Körperliches. Der innere Raum dehnt sich aus, und ich kann die Dinge klarer betrachten. In der Stille entwickeln kreative Ideen und authentische Impulse.

 

2014 und 2016/17  arbeitete und lebte ich in tibetisch- buddhistischen Zentren meines Lehrers , bei Cambridge in England, und in Todtmoos, Schwarzwald, und  und konnte dort meine Praxis vertiefen. Meditation ist eigentlich sehr einfach. Nur ist es meist schwierig, diesen Raum für sich einzunehmen, es scheint immer viel leichter etwas zu tun ...egal was! Sich in Tätigkeiten zu erschöpfen, hat immer seine Berechtigung  und “ schützt” uns davor, in die Stille zu gehen.

Aber was ist, wenn  Erfolg, Anerkennung, Liebe, oder Gesundheit uns im Stich lassen? Wenn wir persönliche Krisen bewältigen müssen oder an etwas verzweifeln? Wenn die ganz normale Sinnlosigkeit uns überfällt, oder wir merken, dass wir ein unerfülltes Leben leben?

 

Sobald wir uns auf den Weg der Meditation machen, erfahren wir etwas vom dem, was in Worten so schwer fassbar ist, und doch der Urgrund unseres Seins ist. Das macht uns wirklicher, direkter, authentischer, zufriedener und klarer. Ich kann meine Möglichkeiten sehen und meine Grenzen akzeptieren. 

Es ist eine wirksame heilende Selbsttherapie, die nun durch die Achtsamkeitspraxis einen Weg in den Mainstream gefunden hat. 

 

Heute praktiziere ich Kundalini Yoga und tägliche Meditation, gebe schamanische Seminare und Einzelbehandlungen, unterrichte Englisch und Tanz (www.taradance.de ) und biete Achtsamkeitstraining als Meditationspraxis in verschiedenen Formaten an. Der gesundheitliche und heilende Aspekt von Bewegung wird mir immer wichtiger, und ist eine Grundlage für mindful movement - Achtsamkeit in Bewegung.

 

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